News

Pata Honda erarbeitet sich Punkte in Misano

Monday, 23 June 2014 12:15 GMT

Rea und Haslam haben in Italien nicht die Pace für die Spitze.

Pata Honda Pilot Jonathan Rea holte sich gestern auf dem Misano World Circuit „Marco Simoncelli“ in Italien bei der siebten Saisonstation der eni FIM Superbike Weltmeisterschaft die Ränge sieben und fünf.

Bei Lufttemperaturen von runden 30°C und Asphalttemperaturen im mittleren 40er Bereich, gewann Tom Sykes die beiden Läufe. Rea, 27, hatte hart zu kämpfen, um so viele Punkte wie möglich mitzunehmen. Das Wochenende wurde eher als Test gesehen. Zur Saisonhalbzeit liegt er auf dem vierten Gesamtrang.

Für seinen Pata Honda Teamkollegen Leon Haslam wurde der Renntag hektisch. Im ersten Lauf holte der Brite trotz Elektronikproblemen, die sich drei Runden vor Schluss einstellten, Rang zehn. Im zweiten Lauf stürzte der 30-Jährige in der letzten Kurve. Seine CBR1000RR Fireblade SP trug dabei aber kaum Schaden davon, sodass er am Ende noch Platz zwölf einfahren konnte.

Jonathan Rea: „Für mich war das ein enttäuschendes Wochenende, denn es fühlt sich an, als hätten wir hier null Fortschritte gemacht. Es war frustrierend, dass wir die Probleme nicht in den Griff bekommen konnten. Wir konnten im zweiten Rennen in die Top Fünf fahren, nachdem ich in den schnellen Abschnitten der Strecke ein paar mutige Manöver gerissen habe, aber die Spitzengruppe war zu weit weg. Ich kann das Motorrad nur so gut fahren, wie es funktioniert, aber ich will wieder racen. Wir können nur hoffen, dass es das nächste Mal besser wird. Wir müssen herausfinden, was schief gegangen ist und müssen andere Lösungen suchen. Es war für das ganze Team frustrierend, denn ich weiß, dass ich dieses Wochenende das beste aus der CBR herausgeholt habe. Ich weiß, dass das Motorrad am richtigen Tag und unter den richtigen Umständen zu viel, viel mehr fähig ist. Das ganze Team spürt, dass wir uns derzeit unter Wert schlagen. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und alles so schnell als möglich in den Griff bekommen.“

Leon Haslam: „Ich hatte im ersten Lauf einen schlechten Start und hing dann ein paar Runden lang fest, ehe ich aufholen konnte. Dann lag ich aber schon vier Sekunden hinter der Spitzengruppe, wo auch Johnny [Rea] fuhr. Ich hatte dann ein paar Probleme, drei Runden vor Schluss setzte die Elektronik scheinbar aus. Ich fuhr von der Strecke runter und resettete das System mit dem Kill-Schalter, fuhr weiter und wurde Zehnter. Im zweiten Lauf war mein Start besser, aber ich hatte irgendwie ein Jo-Jo-Rennen. In manchen Kurven verlor ich Zeit, in anderen machte ich die wieder gut. Ich war in der Gruppe bis Platz fünf drin, hatte dann aber wieder ein Problem, was zum Sturz führte. Wir müssen herausfinden, was das Problem war und darauf dann aufbauen. Ich denke, dass wir dieses Wochenende ein paar Fortschritte gemacht haben und ich konnte in den Rennen ein paar bessere Zeiten fahren. Aber für Portimao haben wir noch viel Arbeit.“